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17. Februar 2012 Das Dreigestirn kommt auf Schuster’s Rappen BAD HONNEF. (HH) “Ach wär ich nur...”, dieses Lied muss Dieter I. (Lesum) nicht mehr singen, denn er ist der erste Prinz der Bad Honnefer Fährenschänke. Etliche Stammgäste hatten schon im vergangenen Jahr den Wunsch geäußert, in dieser Session ein eigens Dreigestirn zu proklamieren, Dieter Lesum hatten sie sich als Prinzen ausgeguckt. Gemeinsam mit ihm wiesen sie auch dem Bauern Robin Martin einen Platz in der karnevalistischen Aristokratenschicht zu, ebenso wie der Jungfrau, in deren Rolle Norbert Kinder geschlüpft ist. Am heutigen Freitag um 14.11 Uhr sollten die drei Narrenherrscher ihr Amt am Tresen der Gaststätte Fährenschänke antreten, doch sie kamen sort erst mit einigen Minuten Verspätung an. Denn das Dreigestirn “vun d’r Riverside” hat keine eigene Prinzenkalesche und so mussten die drei “Narrenherrscher vom Fähranleger” den Weg zur Hofburg zu Fuß bewältigen. Dafür war die Begrüßung um so herzlicher. Die drei wurden von den Wartenden um Wirtin Jutta geherzt und gedrückt und eine der Ehrendamen drehte mit dem Prinzen sogar ein Tänzchen auf dem Asphalt vor der Uferwirtschaft. Bis Aschermittwoch werden die drei Tollitäten nun die Regentschaft an der Rheinstraße ausüben, werden über die Jecken herrschen, die bei Jutta während der tollen Tage ein paar gemütliche Stunden verleben. Am Aschermittwoch können sie dann vielleicht sogar einen alten Brauch der Bonner Narren übernehmen und ihre Geldbörsen im Rheinwasser auswaschen, ohne Angst haben zu müssen, dass auch nur eine einzige Münze oder ein Schein in den Fluten auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Denn wenn sie ihre jecke Regentschaftszeit richtig intensiv ausgelebt haben, dann sollte sich in den Geldtaschen nicht mehr ein einziger Cent befinden. |